Postkarten, Flyer und Werbebriefe – old fashioned oder was?

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Durch die Digitalisierung und das Online-Marketing sind althergebrachte Marketing-Maßnahmen wie die Postkarte oder der gute alte Werbebrief etwas ins Hintertreffen geraten. So scheint es zumindest. Wer jedoch einmal bewusst darauf achtet, wird entdecken, dass die Postkarte, der Flyer und gelegentlich der Werbebrief immer noch ein viel genutztes Mittel der Wahl sind. Sie sind nur etwas untergegangen im Meer der Meldungen im Internet und per Mail. Sie haben aber durchaus ihre Berechtigung, bringen Kunden und Interessenten und können für ganz besondere Zwecke eingesetzt werden.

Mal raus gehen in die reale Welt

Im Grunde ist es auch für digitale Produkte, wie Online-Kurse oder e-Books möglich, Werbung beim Bäcker um die Ecke zu machen. Eine schöne Postkarte mit einem QR-Code drauf und einer klaren Botschaft und schon kann auch beim Brötchen holen ein potenzieller Kunde warten. Aber auch Flyer, ausgelegt im Supermarkt, den Buchläden am Ort, in der Lieblingskneipe oder beim Friseur haben durchaus Potenzial für mehr. Örtliche Messen, Kooperationen mit Unternehmen am Ort, Postkarten verteilen statt Visitenkarten. Es gibt so viele Möglichkeiten für diese Art der physischen Werbung, die nach wie vor viele Chancen in sich birgt. Auch hier gilt, wie so oft, einfach fragen und auslegen. Die Preise für den Druck sind heute nicht mehr so hoch, daher hält sich die Investition für Flyer und Postkarten in Grenzen. Einen Versuch ist es allemal wert.

Briefe lesen ist wieder in

Auch wenn die Hochzeiten der Post schon lange vorbei sind, so ist sie doch unentbehrlich. In der Zwischenzeit ist das Briefeschreiben wieder zu etwas besonderem geworden. Ein handgeschriebener Brief in einem schönen Kuvert mit echter Briefmarke erfreut den Empfänger. Was ist denn heutzutage in der Post? Rechnungen und, genau, Werbung. Die Briefe kommen fast alle gleich daher. Bunter Aufdruck, unpersönlich und mit dünnem Papier, mit Gewinnen hier und da und naja, ab damit ins Altpapier. Hat man eine echte Botschaft, ein gutes Produkt und auch ein wenig Budget, dann sollte man für seine Adressliste einmal einen echt schönen Werbebrief zusammenstellen. Einmal vom Chef oder Chefin mit der Hand geschrieben und gedruckt auf ein schönes Briefpapier, vielleicht mit Duft, vielleicht mit einer kleinen feinen Beigabe. Ohne Schnickschnack, ohne tausend Kästchen drauf mit Infos. Schlicht und elegant. Den Text sollte man von einem wirklich guten Werbetexter erstellen lassen, der mehr kann und den siebten Sinn für den ganz besonderen Werbebrief hat. Für Unternehmen, die im Versandhandel tätig sind, kann dies eine wunderbare Belebung von Altkunden oder ewig Interessierten sein.

Fazit: Einfach mal ausprobieren und seine Botschaft oder Produkte auf Postkarten, Flyern oder Briefen in die Welt bringen.

Foto: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de

Über Marita Wittner

Marita Wittner, Texte für Werbung - Technik - Presse, www.maritawittner.de

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